Die 5 häufigsten Fehler bei der Fellpflege – mit diesen Tipps gelingt es dir!

BluePet - Geschrieben am 24.05.2018

Neben Zuneigung, Futter und Liebe braucht dein Hund noch mehr!
Diese fünf Fehler bei der Fellpflege solltest du unbedingt vermeiden.

1. Die richtige Vorbereitung

Viele Tierhalter bereiten den Ablauf der Fellpflege und das Duschen schlecht vor. Wenn man das Fell, vor dem Duschen oder Baden, nicht noch einmal durchkämmt können sich Verfilzungen und Haarknoten durch das Wasser zusätzlich verfestigen. Zu einer guten Vorbereitung gehört es das Fell vor dem Waschen von grobem Schmutz und Verknotungen frei zu bürsten.

2. Falsches Hundeshampoo

Viele Hundehalter sind der Meinung, dass normales Shampoo oder Duschgel für Menschen auch für Haustiere ausreichend wäre. Doch diese Annahme ist falsch. Die meisten Shampoos sind übermäßig parfümiert und können die Haut und die natürliche Schutzbarriere angreifen. Du solltest immer ein Duschgel oder Shampoo verwenden dass speziell für Vierbeiner entwickelt wurde.

3. Mit Rücksicht und Geduld

Gehe behutsam vor und mache es deiner Fellnase so angenehm wie möglich.
Viele Hundehalter möchten die Prozedur des Badens oder Abduschens schnell hinter sich bringen und gehen dabei wenig auf die Ängste der Tiere ein.

Hat dein Hund Angst vor Wasser so müsst Ihr euch gemeinsam langsam herantasten.
Nutze lauwarmes Wasser und schließe Fenster und Tür um Zug zu vermeiden. Lobe dein Haustier und streichel es hin und wieder während der Anwendung. Die Nähe und Massage mit den Händen geben ihm das Gefühl von Sicherheit und dass alles OK ist. Auch eine ruhige Ausstrahlung überträgt sich positiv auf deinen Vierbeiner.

Eine rutschfeste Unterlage sorgt ebenso für das Wohlbefinden und die Sicherheit. Lege eine Gummimatte in die Badewanne oder ein Handtuch auf den Boden der Dusche.

4. Vorsicht! – kaltes Wasser

Das Tier in die Dusche oder Badewanne zu bekommen ist nur die halbe Miete.

Einige Hundebesitzer achten nicht auf die Wassertemperatur. Sie sollten den Vierbeiner keinesfalls eiskalt oder besonders heiß abbrausen. Wählen Sie stattdessen eine Temperatur von ca. 35 Grad. Der Strahl darf niemals sofort auf das Tier gehalten werden. Zuvor sollte das Wasser einige Zeit laufen, bevor Sie beginnen, das Tier langsam abzubrausen.

Niemand stellt sich morgens gerne unter die Dusche und lässt das Eiswasser aus der Leitung.
Wähle eine angenehme Temperatur um die 34 Grad. Lass das Wasser eine Weile laufen und richte den Strahl nicht direkt auf das Tier. Am besten braust du erst die Füße leicht ab und arbeitest dich dann über den Rumpf bis zum Kopf. Niemals den Strahl auf Augen, Ohren oder Nase richten.

Mit etwas Hundeshampoo, einem Hundewaschhandschuh und einer Bürste das Shampoo ins Fell einmassieren und groben Dreck herauswischen. Stets darauf achten dass kein Wasser in Mund, Augen, Nase und Ohren läuft.

5. Fehlende Ausrüstung und Hilfsmittel

Für die richtige Fellpflege bedarf es das richtige Werkzeug. Viele Hundebesitzer kaufen einfach Hundebürsten und Fellkämme ein, ohne genau darauf zu achten ob diese zu der Fellart ihres Haustieres passen. Dies ist ein großer Fehler. Informieren Sie sich für welches Fell welche Bürste oder Kamm der richtige ist. Probiere verschiedene Modelle auch bei anderen Hundebesitzern aus und habe immer zwei bis drei Bürsten griffbereit. Zum Glätten des Fells braucht man einen anderen Kamm als zum Beispiel für das entfernen von Unterfell.

Damit die Fellpflege auch für dich zum Vergnügen wird solltest du auf hochwertige Fellbürsten setzen. Haushaltsbürsten oder Schuhbürsten sind nicht geeignet und können das Deckhaar oder die Haut verletzen.

5. Keine regelmäßige Fellpflege

Viele Menschen vergessen die Pflege des Hundes und führen diese nur unregelmäßig durch. Der Hund sollte allerdings schon von Kleinauf an an die regelmäßige Pflege gewöhnt werden. Besonders als Welpe stärkt der Körperkontakt beim Kämmen die Bindung zwischen Hund und Mensch. Wenn dies mit Konsequenz und vor allem viel Liebe geschieht, kann die Fellpflege zu einem schönen gemeinsamen Erlebnis werden.

„Ach, der sieht doch noch ganz gut aus.“ – denkst du! Aber wie beim Menschen bedarf es hier der regelmäßigen Pflege. So entdeckst du Parasiten, Zecken und Verletzungen sofort und kannst handeln. Die regelmäßige Fellpflege stärkt die Bindung zwischen Mensch und Tier und sollte schon im Welpenalter begonnen werden. Der enge Körperkontakt beim Kämmen ist ein Genuss für dein Tier da es deine volle Aufmerksamkeit genießt.